Das Wetter in Pattaya
Das Wetter in Thailand und Pattaya
Die klimatischen Verhältniße Thailand liegt geografisch etwas nördlich des äquators - genauer: es erstreckt sich von 5 Grad nördlicher Breite bis zum 20. Breitengrad. Es herrscht ganzjährig tropisches Klima mit einer mittleren Temperaur von etwa 30 Grad Celsius. Auch „Jahreszeiten“ gibt es, jedoch nicht mit solch großen Temperaturdifferenzen, wie man sie aus Europa kennt. Die „kühlere“ - und trockenste Jahreszeit ist von Dezember bis Februar mit Temperaturen von 20 bis 30 Grad, die heißesten Monate sind zwischen April und Juni, die regenreichsten von September bis November. Diese Angaben laßen sich aber nur pauschal machen.
Wie man es von einem tropischen Land erwarten kann, ist das Klima noch recht ausgeglichen - auf die Temperaturen bezogen! Die territoriale Häufigkeit, Verteilung und Menge der Niederschläge läßt sich nicht so einfach verallgemeinern. So einfach, wie man es oft in Reiseführern liest, liegen die Verhältniße nicht. Da in diesem Genre aber bekanntermaßen einer vom anderen abschreibt, ist dieser Unsinn weit verbreitet. Thailand ist ein großes Land und läßt sich etwa in folgende Wetterzonen einteilen: Nord-, Zentral-, Südost- und Südwest-Thailand. Sie unterscheiden sich hauptsächlich in den jeweils regenreichsten Monaten. In Bangkok, Nord- und Zentralthailand fallen die meisten Niederschläge im September, im Südosten im November und im Südwesten gibt’s im März und September den meisten Regen.
Welche Jahreszeit nun für eine Thailand-Reise am besten geeignet ist, hängt also erstmal vom besuchten Landesteil, aber auch von der Intereßenlage des Besuchers und dem Zweck der Reise ab.
April und Mai sind kulinarisch am intereßantesten. Es ist die Erntezeit des meisten tropischen Obstes, da sind Durians, Mangos und Mangostinen am billigsten.
Für einen touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt in Bangkok ist die Regenzeit am günstigsten. Heftige Tropenschauer gibt es da zwar fast täglich und das Waßer kann dann schon mal schnell 30 cm hoch in den Straßen stehen. Das paßiert zumeist 1 bis 2 Stunden am Nachmittag, es gibt aber nur selten. länger anhaltenden Dauerregen. Der restliche Tag ist heiter. Der Vorteil dieser Regenschauer in einer Stadt wie Bangkok liegt auf der Hand: die Luft wird gereinigt, und man genießt es, einmal ungehindert ohne Smog atmen zu konnen. Für einen Strandurlaub, in Süd- und Südost-Thailand, ist die jeweilige Regenzeit (an der Ost- und Westkuste verschieden) allerdings ungünstig. Durch unruhige See und ablandige Strömungen sind Baden und Waßersport nur eingeschränkt möglich oder gar gefährlich. Besonders an der Westküste in Phuket, Khao Lak und der Region Krabi regnet es viel und stark.
Die Insel Koh Samui hat dagegen ihr ganz eigenes Klima. Dort kann man auch in den Sommermonaten Juli und August Badeurlaub machen. Hier regnet es erst im Oktober/November stärker.
In der kühlen Jahreszeit von Dezember bis Februar ist die touristische Hochsaison. Aber auch sie hat ihre Nachteile: Nun muß sich der Tourist sowohl die Naturschönheiten als auch die Aufmerksamkeit des Service-Personals in Hotels und Gaststatten mit vielen anderen teilen und auch die Preise sind entsprechend höher.
Zusammenfaßend läßt sich sagen, daß jede Jahreszeit und jedes Wetter in Thailand seinen Reiz hat. Regen kann in tropischen Regionen immer vorkommen. Zumeist regnet es dann auch nur kurze Zeit, danach scheint wieder die Sonne. Zudem schreckt das Wort "Regenzeit" immer noch viele Touristen ab, was zur Folge hat: alles ist nicht so überlaufen und obendrein preiswerter.
